Orari: Mar-Dom 10.00 - 12.00 / 14.00 - 17.00

Casa Rusca Ausstellungen

Seit der Eröffnung im Jahr 1987 hat die Casa Rusca wichtige Ausstellungen von lokalen und internationalen Künstlern beherbergt. 1987 war das Museum Schauplatz einer Ausstellung, die dem berühmten Tessiner Maler Giovanni Serodine gewidmet war, mit seinen “Bildern jenseits von Caravaggio”. Im darauffolgenden Jahr wurden die Werke des renommierten britischen Künstlers Graham Sutherland präsentiert. Der italienische Künstler Giorgio Morandi wurde daraufhin ausgestellt. 1991 waren die Protagonisten des Museums Max Billa und Alberto Burri. Während der 90er-Jahre gab es wichtige Retrospektiven, die Osvaldo Licini, Enrico Baj, Emil Schumacher, Asger Jorn, Marino Marini und Sophie Taeuber-Arp gewidmet waren. Auch im 21. Jahrhundert bietet die Kunstgalerie verschiedene Ausstellungen an, bei denen der Schwerpunkt auf internationalen Künstlern liegt. Nachstehend finden Sie einen Überblick über die Ausstellungen der letzten Jahre.

Locarno Arte

Die neue Ausstellungsserie, die das Kulturangebot von Locarno bereichern soll, ergänzt die bedeutenden internationalen Ausstellungen der Casa Rusca und widmet den jüngeren und älteren Künstlern, die im Tessin tätig sind, besondere Aufmerksamkeit. Die Initiative will eine endgültige Museumsweihe von Malern und Bildhauern aus unserem Gebiet fördern. Das Ziel ist es, durch den Wechsel von Sprachen und Techniken, von Poetik und Visionen, von Hommagen an Traditionen und von innovativen Ansätzen verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten aufzuzeigen. Alle Künstler, die ihre Werke in der Casa Rusca ausstellen, sind durch die Frische ihrer Inspiration, aber vorwiegend durch die Qualität und Originalität ihrer kreativen Vorschläge miteinander verbunden. Das Locarno Art Programm, das vor allem den Tessiner Talenten gewidmet ist, schliesst jedoch nicht aus, zu besonderen Anlässen auch bedeutende Werke von in der übrigen Schweiz oder im Ausland tätigen Künstlern zu präsentieren, um den Austausch und Dialog zwischen den verschiedenen künstlerischen Realitäten zu verstärken.